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Die besten Übungsalternativen zum Langhantel-Hüftheben

The Best Exercise Alternatives to Barbell Hip Thrust

Shannon Greenall |

Einführung

Der Hip Thrust mit der Langhantel hat sich zu einer Standardübung für alle entwickelt, die ihre Gesäßmuskulatur stärken möchten. Indem man eine Langhantel auf den Hüften positioniert und nach oben drückt, trainiert diese Übung effektiv den Gluteus maximus und trägt so zu mehr Kraft und einem ästhetischen Erscheinungsbild der unteren Körperhälfte bei. Allerdings ist diese Übung nicht für jeden geeignet oder durchführbar. Manche empfinden den Druck der schweren Langhantel auf die Hüftknochen als unangenehm, während anderen die nötige Ausrüstung, wie beispielsweise eine Langhantel oder eine Hip-Thrust-Maschine, fehlt, insbesondere beim Training im Home-Gym. Zudem kann der Aufbau umständlich sein, da eine erhöhte Fläche wie eine Bank und eine präzise Positionierung für die korrekte Ausführung erforderlich sind.

Glücklicherweise gibt es mehrere alternative Übungen, die die Gesäßmuskulatur effektiv trainieren, ohne dass ein Hüftheben mit der Langhantel nötig ist. Diese Alternativen bringen nicht nur Abwechslung in Ihr Training, sondern eignen sich auch für unterschiedliche Fitnesslevel und Geräteverfügbarkeit. In diesem Artikel stellen wir Ihnen einige der effektivsten Alternativen zum Hüftheben vor, damit Sie Ihre Gesäßmuskulatur weiter stärken und Ihre Beinkraft verbessern können.

1. Gesäßbrücke
Die Glute Bridge ist eine grundlegende Übung, die die Bewegungsmuster des Hip Thrusts stark nachahmt, jedoch auf dem Boden ausgeführt wird, sodass keine erhöhte Fläche benötigt wird. Diese Übung trainiert primär den Gesäßmuskel (Gluteus maximus) und beansprucht gleichzeitig die hintere Oberschenkelmuskulatur sowie die Rumpfmuskulatur.

So führt man eine Gesäßbrücke aus:

  1. Ausgangsposition: Legen Sie sich auf den Rücken, die Knie angewinkelt und die Füße hüftbreit auseinander auf dem Boden. Legen Sie die Arme seitlich am Körper ab, die Handflächen zeigen nach unten.

  2. Ausführung: Spannen Sie Ihre Bauchmuskeln an und drücken Sie sich über die Fersen ab, um Ihre Hüfte Richtung Decke zu heben. Heben Sie die Hüfte weiter an, bis Ihr Körper von den Schultern bis zu den Knien eine gerade Linie bildet.

  3. Maximale Kontraktion: Am höchsten Punkt der Bewegung die Gesäßmuskeln fest anspannen und kurz halten.

  4. Rückkehr: Senken Sie Ihre Hüften langsam wieder in die Ausgangsposition ab und behalten Sie dabei während des gesamten Abstiegs die Kontrolle.

Um den Widerstand zu erhöhen, können Sie ein Gewicht, wie zum Beispiel eine Hantel oder eine Gewichtsscheibe, auf Ihre Hüften legen oder Widerstandsbänder um Ihre Oberschenkel legen, um die Intensität zu steigern.

2. Rumänisches Kreuzheben (RDL)
Das rumänische Kreuzheben ist eine komplexe Übung, die die hintere Muskelkette, einschließlich Gesäßmuskulatur, Oberschenkelrückseite und unterem Rücken, beansprucht. Im Gegensatz zum traditionellen Kreuzheben bleiben die Knie beim rumänischen Kreuzheben während der gesamten Bewegung leicht gebeugt, wodurch die Hüftstreckung und -beugung im Vordergrund stehen.

So führt man ein rumänisches Kreuzheben aus:

  1. Ausgangsposition: Stellen Sie sich mit hüftbreit auseinander stehenden Füßen hin und halten Sie eine Langhantel oder Kurzhanteln mit einem Obergriff vor Ihren Oberschenkeln.

  2. Abwärtsbewegung: Beugen Sie die Knie leicht und beugen Sie die Hüfte nach hinten, während Sie den Rücken gerade und die Schultern zurückziehen. Senken Sie die Gewichte an der Vorderseite Ihrer Beine entlang ab, bis Sie eine Dehnung in der Oberschenkelrückseite spüren.

  3. Aufwärtsbewegung: Spannen Sie Ihre Gesäßmuskeln an und schieben Sie Ihre Hüften nach vorne, um in die Ausgangsposition zurückzukehren. Achten Sie dabei während der gesamten Bewegung auf eine neutrale Wirbelsäulenposition.

Die korrekte Ausführung ist entscheidend, um Verletzungen vorzubeugen. Achten Sie darauf, dass die Bewegung aus der Hüfte und nicht aus dem unteren Rücken kommt, und vermeiden Sie es, den Rücken während der Übung zu runden.

3. Kettlebell-Swing
Der Kettlebell-Swing ist eine dynamische Übung, die Kraft und Explosivität in der Hüfte steigert und gleichzeitig Gesäßmuskeln, Oberschenkelrückseite und Rumpfmuskulatur trainiert. Aufgrund ihrer hohen Intensität bietet diese Bewegung zudem positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System.

So führt man einen Kettlebell-Swing aus:

  1. Ausgangsposition: Stellen Sie sich mit etwas mehr als hüftbreit auseinander stehenden Füßen hin und halten Sie eine Kettlebell mit beiden Händen vor sich.

  2. Abstieg: Beugen Sie sich an der Hüfte vor und schieben Sie sie nach hinten, während Sie die Knie leicht gebeugt halten. Halten Sie den Rücken gerade und die Schultern unten.

  3. Schwung: Schieben Sie Ihre Hüfte explosiv nach vorne und lassen Sie den Schwung die Kettlebell bis auf Schulterhöhe schwingen.

  4. Rückkehr: Kontrollieren Sie die Abwärtsbewegung der Kettlebell, indem Sie sich erneut in der Hüfte beugen und sie zwischen Ihren Beinen zurückschwingen lassen.

Konzentriere dich darauf, die Kraft aus der Hüftstreckung zu gewinnen, anstatt die Kettlebell mit den Armen anzuheben. Diese Übung ist hervorragend geeignet, um Hüftkraft und -ausdauer zu trainieren.

4. Bulgarische Split-Kniebeugen
Bulgarische Split-Kniebeugen sind einseitige Unterkörperübungen, die Gesäßmuskeln, Quadrizeps und Oberschenkelmuskulatur trainieren. Durch die abwechselnde Belastung eines Beins helfen sie, muskuläre Dysbalancen auszugleichen und Gleichgewicht und Stabilität zu verbessern.

So führt man bulgarische Split-Kniebeugen aus:

  1. Ausgangsposition: Stellen Sie sich einige Schritte vor eine Bank oder eine erhöhte Fläche. Strecken Sie ein Bein nach hinten aus und stellen Sie den Fußrücken auf die Bank.

  2. Abstieg: Halten Sie Ihren Oberkörper aufrecht und beugen Sie Ihr vorderes Knie, bis Ihr vorderer Oberschenkel parallel zum Boden ist. Achten Sie darauf, dass Ihr vorderes Knie nicht über Ihre Zehenspitzen hinausragt.

  3. Aufstieg: Drücken Sie sich mit der Ferse Ihres vorderen Fußes ab, um in die Ausgangsposition zurückzukehren.

Die Intensität dieser Übung lässt sich durch das Hinzufügen von Kurzhanteln in jeder Hand steigern. Es ist wichtig, auf die korrekte Ausführung zu achten, um Kniebelastungen vorzubeugen und die Gesäßmuskulatur optimal zu aktivieren.

5. Step-Ups
Step-ups sind funktionelle Übungen, die alltägliche Bewegungen nachahmen und die Gesäß-, Oberschenkel- und hintere Oberschenkelmuskulatur trainieren. Sie eignen sich gut zum Aufbau von Kraft im Unterkörper und zur Verbesserung der Koordination.

So führt man Step-Ups durch:

  1. Ausgangsposition: Stellen Sie sich mit hüftbreit auseinander stehenden Füßen vor eine stabile Bank oder eine erhöhte Plattform.

  2. Aufstieg: Stellen Sie einen Fuß fest auf die Plattform und achten Sie darauf, dass Ihr ganzer Fuß sicher steht. Drücken Sie sich mit der Ferse ab, um Ihren Körper auf die Plattform zu heben und dabei Ihren Fuß nachzuziehen.

Heben Sie das vordere Bein an, um es mit dem vorderen Bein zu verbinden. Halten Sie Ihren Oberkörper aufrecht und spannen Sie Ihre Gesäßmuskulatur während der gesamten Bewegung an.

  1. Abstieg: Steigen Sie kontrolliert wieder hinab, indem Sie mit demselben Fuß vorangehen, mit dem Sie hochgestiegen sind.

Für zusätzlichen Widerstand können Sie in jeder Hand eine Hantel halten oder eine Gewichtsweste verwenden. Step-ups sind eine hervorragende Alternative zu Hüftheben mit der Langhantel, da sie ähnliche Muskelgruppen beanspruchen und gleichzeitig Gleichgewicht und einseitige Kraft verbessern.

6. Ausfallschritte rückwärts
Rückwärtsausfallschritte sind eine effektive Alternative zum Hüftheben und trainieren Gesäß-, Oberschenkel- und hintere Oberschenkelmuskulatur. Sie stärken zudem die Beinmuskulatur und verbessern die Stabilität.

So führen Sie Ausfallschritte rückwärts aus:

  1. Ausgangsposition: Stehen Sie aufrecht mit hüftbreit auseinander stehenden Füßen.

  2. Schritt zurück: Machen Sie mit einem Bein einen kontrollierten Schritt zurück und senken Sie dabei Ihre Hüfte, bis beide Knie in einem Winkel von etwa 90 Grad gebeugt sind.

  3. Liegestütz: Drücken Sie sich über die Ferse Ihres vorderen Fußes wieder in die Ausgangsposition zurück.

Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, halten Sie in jeder Hand eine Hantel oder legen Sie eine Langhantel auf Ihren oberen Rücken. Ausfallschritte nach hinten sind besonders vorteilhaft, um muskuläre Dysbalancen auszugleichen und die Beweglichkeit der Hüfte zu verbessern.

7. Guten Morgen
Good Mornings sind eine komplexe Übung, die vor allem Gesäßmuskeln, Oberschenkelrückseite und unteren Rücken stärkt. Diese Bewegung ähnelt stark der Hüftbeugebewegung, die bei verschiedenen Hüftstoßvarianten vorkommt.

So führen Sie eine „Guten Morgen“-Begrüßung durch:

  1. Ausgangsposition: Stellen Sie sich mit hüftbreit auseinander stehenden Füßen hin und legen Sie eine Langhantel auf Ihren oberen Rücken (ähnlich der Position bei einer Kniebeuge).

  2. Hüftbeugung: Beugen Sie sich in der Hüfte nach hinten, während Sie Ihre Wirbelsäule gerade halten. Beugen Sie die Knie leicht.

  3. Rückkehr: Spannen Sie Ihre Gesäß- und Oberschenkelmuskulatur an, um Ihren Oberkörper in die Ausgangsposition zurückzubringen.

Beim Good Morning ist die richtige Ausführung wichtig, um den unteren Rücken nicht zu überlasten. Anfänger sollten mit einem leichteren Gewicht beginnen oder ein Widerstandsband für zusätzliche Unterstützung verwenden.

8. Kabeldurchführungen
Kabelzugübungen sind eine hervorragende Möglichkeit, die Hüftstreckung zu trainieren und gleichzeitig die Belastung der Wirbelsäule zu minimieren. Diese Übung aktiviert die Gesäßmuskulatur und die hintere Muskelkette und fördert eine korrekte Hüftmechanik.

So führen Sie Kabeldurchzüge durch:

  1. Aufbau: Befestigen Sie einen Seilgriff an einer unteren Rolle einer Kabelzugmaschine. Stellen Sie sich mit dem Rücken zur Maschine hin und greifen Sie die Griffe zwischen Ihren Beinen.

  2. Hüftbeugung: Schieben Sie Ihre Hüfte nach hinten, während Sie die Wirbelsäule neutral halten, sodass das Kabel Ihre Hände durch Ihre Beine zieht.

  3. Vorwärtsstoß: Spannen Sie Ihre Gesäßmuskeln an und schieben Sie Ihre Hüften nach vorne, um in die stehende Position zurückzukehren.

Cable Pull-Throughs sind eine effektive Alternative zum Hip Thrust, insbesondere für diejenigen, die eine konstante Spannung in der Gesäßmuskulatur aufrechterhalten wollen.

9. Umgekehrte Hyperextensionen
Überstreckungen nach hinten stärken Gesäß-, Oberschenkel- und Lendenmuskulatur und reduzieren gleichzeitig die Kompression der Wirbelsäule. Diese Übung wird üblicherweise an einem speziellen Gerät für Überstreckungen nach hinten durchgeführt, alternativ kann man aber auch eine Bank verwenden.

So führen Sie umgekehrte Hyperextensionen durch:

  1. Vorbereitung: Legen Sie sich mit dem Gesicht nach unten auf eine Reverse-Hyperextension-Maschine oder eine stabile Bank und halten Sie sich zur Stabilisierung an den Griffen fest.

  2. Beinheben: Heben Sie Ihre Beine an, indem Sie Ihre Gesäß- und unteren Rückenmuskeln anspannen, bis sie eine gerade Linie mit Ihrem Oberkörper bilden.

  3. Abwärts: Kehren Sie langsam in die Ausgangsposition zurück.

Diese Übung ist eine ausgezeichnete Wahl für alle, die ihre Gesäßmuskulatur stärken möchten, ohne den unteren Rücken übermäßig zu belasten.

10. Sumo-Kreuzheben
Sumo-Kreuzheben ist eine komplexe Übung, die effektiv Gesäßmuskeln, Oberschenkelrückseite und die Muskulatur der hinteren Muskelkette trainiert. Der breitere Stand erhöht die Hüftaktivierung und macht die Übung zu einer hervorragenden Alternative zu Hüftheben mit der Langhantel.

So führt man Sumo-Kreuzheben aus:

  1. Ausgangsposition: Stellen Sie sich mit etwas mehr als schulterbreit auseinander stehenden Füßen hin, die Zehenspitzen zeigen leicht nach außen. Greifen Sie die Langhantel mit den Händen innerhalb Ihrer Knie.

  2. Aufrichten: Drücken Sie sich über die Fersen ab und strecken Sie die Hüfte, um aufzustehen. Halten Sie dabei Brustkorb hoch und Rücken gerade.

  3. Abwärts: Kontrollieren Sie den Abstieg, indem Sie Ihre Hüften nach hinten schieben und Ihre Knie beugen.

Sumo-Kreuzheben ist eine hervorragende Option für Personen, die eine höhere Last bevorzugen und gleichzeitig die Belastung des unteren Rückens minimieren möchten.

Abschluss

Langhantel-Hip-Thrusts sind eine klassische Übung für starke Gesäßmuskeln, aber nicht die einzige Möglichkeit, die Beinmuskulatur zu stärken. Ob Sie nun aufgrund von Beschwerden, fehlender Ausrüstung oder einfach dem Wunsch nach mehr Abwechslung in Ihrem Trainingsprogramm nach alternativen Übungen suchen – die oben genannten Übungen bieten hervorragende Möglichkeiten, die Gesäßmuskulatur gezielt zu trainieren.

Jede dieser Übungen bietet einzigartige Vorteile und ermöglicht es Ihnen, verschiedene Aspekte des Gesäßmuskelaufbaus zu betonen. Rumänisches und Sumo-Kreuzheben beispielsweise fokussieren sich auf die Hüftstreckung und bieten gleichzeitig eine hervorragende Möglichkeit, die Muskulatur der hinteren Muskelkette progressiv zu belasten. Bulgarische Split-Kniebeugen und Ausfallschritte nach hinten verbessern hingegen Gleichgewicht und einseitige Kraft und beanspruchen effektiv den mittleren Gesäßmuskel, um muskuläre Dysbalancen auszugleichen. Übungen wie Cable Pull-Throughs und Reverse Hyperextensions sorgen für eine kontinuierliche Spannung in der Gesäßmuskulatur und tragen so zu einer maximalen Muskelbeanspruchung bei minimaler Belastung des unteren Rückens bei.

Von einfachen Übungen mit dem eigenen Körpergewicht wie der Glute Bridge bis hin zu fortgeschritteneren Bewegungen wie Sumo-Kreuzheben und Bulgarian Split Squats – diese Variationen des Hip Thrusts ermöglichen ein effektives Gesäßmuskeltraining. Die Integration verschiedener Bewegungsmuster, Widerstandsbänder und progressiver Belastungssteigerungen trägt zu einem kontinuierlichen Kraft- und Muskelaufbau bei.

Egal ob im Fitnessstudio oder zu Hause – wichtig ist, Übungen zu finden, die zu deinen Fitnesszielen passen und bei denen du auf die korrekte Ausführung achtest, um Verletzungen vorzubeugen. Der Hauptunterschied zwischen Hip Thrusts und einigen dieser alternativen Übungen liegt in der Art der Widerstandsanwendung. Sie alle sind jedoch sehr effektiv, um einen der stärksten Muskeln des Körpers zu stärken – den Gesäßmuskel.

Durch die Integration dieser Übungen in dein Training baust du weiterhin stärkere Gesäßmuskeln auf und vermeidest gleichzeitig die Einschränkungen, die beim traditionellen Hüftheben mit der Langhantel auftreten können. Egal, ob du im Fitnessstudio oder zu Hause trainierst, es gibt eine hervorragende Alternative, die deinen Bedürfnissen entspricht und dich deinen Fitnesszielen näherbringt. Am wichtigsten ist es, konsequent zu bleiben, auf die korrekte Ausführung zu achten und dich mit progressiver Belastungssteigerung immer wieder selbst herauszufordern, um kontinuierliche Fortschritte in der Unterkörperkraft und der Gesamtleistung zu erzielen.